Zusätzliche Krippenplätze für Kinder

Mit einem Festgottesdienst wurden in der Heilig-Geist-Kirche auf der Reichenau die neu gestalteten Räumlichkeiten gefeiert

Die Heilig-Geist-Kirche auf der Insel war voll, denn zahlreiche junge Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, um am Festgottesdienst zur Einweihung der neu gestalteten Räume der Kinderkrippe teilzunehmen. Und so war die Kirche erfüllt von fröhlichen Kinderstimmen, die auch während der Predigt von Pfarrer Holger Müller nie ganz verstummten.

Im Zentrum der Abendmahltischrede von Holger Müller stand das Lied „Mercy is falling“ von David Ruis, das sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden zur Krippeneinweihung ausgesucht hatten. Gesungen wird vermutlich auch in den völlig neu gestalteten Krippenräumen des evangelischen Gemeindehauses, auf die sich alle – Kinder, Eltern und Erzieher – freuen. Nur noch letzte Handgriffe sind zu erledigen, bis die Kleinen endlich ihre neuen Räume beziehen dürfen. Dann können nicht nur mehr Kinder betreut werden, sondern auch die Öffnungszeiten der Krippe geben Eltern mehr Flexibilität. Bislang tummeln sich bis zu 18 Kinder in der regulären Gruppe „Taubenschlag“ und der Notgruppe „Fischbauch“ im Gemeindezentrum. Diese Räume wurden neu gestaltet. Und im Kirchengebäude ist ein ganz neues Zimmer entstanden, so dass weitere zwölf Kinder künftig dort betreut werden können. Für die Inneneinrichtungen haben 39 Unternehmer und Privatpersonen meist von der Reichenau rund 4000 Euro gespendet. Aber nicht nur Geldmittel kamen an. Denn im Juli 2010 haben ehrenamtliche Helfer damit begonnen, den alten Bodenbelag herauszureißen und so die Sanierungsmaßnahmen eingeleitet.


All den Spendern, Sponsoren und Helfern dankt Pfarrer Holger Müller ganz herzlich. Jetzt, nach neun Monaten, sind zwar die Räume der Kinderkrippe schön geworden, allerdings sind – was Kirche, Gemeindehaus und Grundstück betrifft – noch nicht alle notwendigen Arbeiten durchgeführt. So werde das Gesamtvolumen von etwa 320 000 Euro nicht ausreichen, um alle „wünschenswerten Arbeiten“ durchzuführen, so Müller. Ob Isolierverglasung an der Kirchennordseite, Gerätehütte im Krippengarten oder dessen Umzäunung, es gebe noch viel zu tun.

Quelle: Südkurier Konstanz vom 7.4.2011

 

Segen für Mensch und Maschine

Das SÜDKURIER-Medienhaus versteht sich als Bindeglied unserer Gesellschaft. Im Rahmen der Segensfeier für die neue Druckerei würdigten katholische und evangelische Kirche dieses Verantwortungsbewusstsein und die Druckereiinvestition in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Der evangelische Pfarrer Holger Müller und der katholische Dekan Mathias Trennert-Helwig (von links) gaben nicht nur der neuen Druckmaschine ihren Segen, sondern auch allen Mitarbeitern des SÜDKURIER-Medienhauses, unter anderem Geschäftsführer Rainer Wiesner (rechts) und den Beschäftigten der Druckerei.
Foto: Hanser

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Spaziergang zwischen Himmel und Erde


VON FRANK VAN BEBBER

Friedhofsnovember wie aus dem Bilderbuch: Der evangelische Pfarrer Holger Müller (links im Bild) und sein katholischer Kollege Andreas Rudiger auf dem Konstanzer Hauptfriedhof. Bild: van Bebber

Dieser Spaziergang führt bis ans Ende des Lebens und dann noch ein Stück weiter. Es haben sich darum zwei Männer mit auf den Weg gemacht, die oft reden, wenn andere keine Worte mehr haben. Der evangelische Pfarrer Holger Müller (46) und sein katholischer Kollege Andreas Rudiger (44) stehen ein oder zwei Mal in der Woche vor einem offenen Grab. So oft, dass sie nun auf dem Hauptfriedhof gar nicht jedes Grab wieder finden würden, an dem sie mit und um Menschen getrauert haben.

Für ihn sei dies ein Ort der Demut und der Hoffnung auf Auferstehung, sagt Rudiger. Müller sagt, rund um eine Beerdigung käme es oft zu sehr lieben Begegnungen von Menschen, die sich zuvor nicht kannten. Manches Gemeindemitglied lernt der Pfarrer erst im Tod kennen. Anfang und Ende sind oft eins auf dem Friedhof.

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Eine Nacht vor dem Altar

Bilder von der Reichenau auf suedkurier.de
weitere Bilder von der Übernachtung auf suedkurier.de

 

Die Kinder eines Zeltlagers bei Friedrichshafen sind begeistert: Sie dürfen eine Nacht direkt in der Heilig-Geist-Kirche Reichenau schlafen. Das haben die Jungs noch nie erlebt. Das haben die 22 Jungs aus dem Zeltlager Seemoos bei Friedrichshafen noch nie erlebt: Sie dürfen eine Nacht lang in einer Kirche übernachten, direkt vor dem Altar. Dieser Schlafplatz passt ziemlich gut zu der Gruppe: die acht- bis elfjährigen Jungs sind mit dem Bund der katholischen Jugend unterwegs. Dass die Heilig-Geist-Kirche auf der Insel Reichenau evangelisch ist, stört niemanden.

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